"Es soll heiß werden"/Eröffnungs-Festivitäten: Rock around the Clock

Kultur | aus FALTER 25/01 vom 20.06.2001

Wenn am 27.6. um 5.30 Uhr der Morgen graut, beginnt der Kulturverein Depot eine MuQua-Eröffnung besonderer Art. Das Depot-Team eine "Kasteiende Morgenandacht" ab. Den Anfang der Purgatoriumsreihe, die am 29.6. und 1.7. (jeweils 5.30 Uhr) fortgesetzt wird, gestalten Stermann und Grissemann. Dem offiziellen Eröffnungsakt ebenfalls eine Nasenlänge voraus ist das Architekturzentrum Wien, das seine alte Halle mit der Ausstellung "Detonation Deutschland" wiedereröffnet (27.6., 19 Uhr).

Am Donnerstag, dem 28.6., ist es dann aber endlich so weit: Nach einer Performance des Tanzquartiers Wien mit dem Titel "Europa tanzt. 48 Stunden Wiener Kongress" (14-19 Uhr) und der Präsentation einer Installation von Heimo Zobernig in der basis wien (18 Uhr) beginnt eine Vorab-Party unter dem Motto "Der Tag davor - 20 Jahre danach" (22.30 Uhr); ab 22.50 überträgt ORF 1 live.

Am 29.6. findet um 11 Uhr vormittags dann der offizielle Festakt statt. Die Performance "Europa tanzt" wird wiederholt (14-17 Uhr, 19-22 Uhr). Das Mumok feiert ein Sommerfest, um 18.30 Uhr werden die Diplomarbeiten der Studierenden der Angewandten präsentiert, um 20.30 Uhr führt die Modeklasse neue Kleider vor. Der Medienkünstler Robert Spour zündet am 29. und 30.6. (jeweils 22 Uhr) ein Feuerwerk aus Laserstrahlen, Pyrotechnika, Tanzeinlagen und Großbildprojektionen.

Am 30.6. gibt es ein Kulturpicknick auf dem gesamten Areal. Um 16 Uhr liest Ilse Aichinger in Julius Deutschbauers "Bibliothek der ungelesenen Bücher"; zur selben Zeit spielt das Duo Attwenger im Haupthof. In der Kunsthalle Wien findet ab 22 Uhr das Abschlussfest von Europride statt.


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