Art Protects You

Security. Wer eine Karriere als Brandstifter oder Kunsträuber anstrebt, hat im MuQua eine echte Herausforderung gefunden.

Kultur | Klaus Nüchtern | aus FALTER 25/01 vom 20.06.2001

Das weiß ich nicht. Und wenn ich es wüsste, würde ich es Ihnen nicht sagen. Ich will es aber auch gar nicht wissen."

Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass sich die Auskunftsfreude beim Thema Security in Grenzen hält. Zumindest, was die spektakuläreren Aspekte dieses weiten Feldes betrifft: die professionelle Verhinderung der professionellen Entwendung superwertvoller Kunst. Von diesem Bedrohungsbild könne man sich, so meint Helmut Moser, Prokurist der MuseumsQuartier-Betriebsgesellschaft, aber ohnehin verabschieden. In der Regel geht die Gefahr für die millionenschweren Klimt-Schieles nicht vom wendigen Mann im schwarzen Catsuit mit dem Glasschneider aus, sondern vom kommunen Besucher. Besonders bei massenhaftem Auftreten wird er zum Risikofaktor. Dann muss der Besucherstrom gedrosselt werden. "Man orientiert sich da am ,normalen, vernünftigen Verhalten'", weiß Moser. "Bei der langen Nacht der Museen oder einer Eröffnung kann man davon nicht ausgehen."

Die Kunsthalle hat die


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige