Schauen und kauen

Gastronomie. Fünf Lokale/Cafes werden das Museumsquartier im Laufe des nächsten Jahres bespielen. Wer das sein wird, ist aber noch unklar.

Kultur | Florian Holzer | aus FALTER 25/01 vom 20.06.2001

Wolfgang Waldner, Geschäftsführer der MuQua-Betriebsgesellschaft, hat sicher andere Probleme, als sich den Kopf auch noch über die Speisekarten der einzelnen Museumscafes zu zerbrechen. Nur wird man genau das leider auch merken: DieAusschreibungen für die jeweiligen Cafeterias autonom, sprich unkoordiniert, abliefen und es auf diese Weise zu einer verhältnismäßig starken Präsenz der Wiener Szenegastronomie kam. Mit dem Effekt, dass es im MuQua ab September höchstwahrscheinlich zur stärksten Ballung von Mozzarella, Rucola, Kirschtomate, Risotto und Branzinofilet dieser Stadt kommen wird.

Den Anfang machte voriges Monat das Lokal der Kunsthalle und der Wiener Festwochen, "Halle" genannt und vom "Motto"-Chef Bernd Schlacher betrieben. Eichinger oder Knechtl gestalteten, das kulinarische Programm entspricht zu hundert Prozent den Anforderungen der internationalen Kunsthallen-Gastronomie: Bunte Salate, auf Rucola gestellte Sandwiches (vulgo "Hallenburger"), Pasta, Risotto, Lachs und


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