Leider ohne Knabbernossi

Musik. Eine Platte wie das Hundertwasser-Haus: Das kanadische Kollektiv Bran Van 3000 bietet auf "Discosis" eine kuriose Mischung von Sounds und Stilen sowie Gäste von Youssou N'Dour bis Curtis Mayfield.

Robert Rotifer | Kultur | aus FALTER 25/01 vom 20.06.2001

Wenn sie an ihren Wiener Auftritt vor knapp vier Jahren erinnert werden, geraten Bran Van 3000 ins Schwärmen: "Das Publikum war unglaublich enthusiastisch", erinnert sich Bandleader James DiSalvio. Die Gruppe aus Montreal war von der Reaktion der Wiener so beeindruckt, dass sie ihnen und der großen kulinarischen Entdeckung ihrer Reise zu Ehren einen Song namens "Knabbernossi" schrieb. Dummerweise hat dieses Epos über eingeschweißte, lange, dünne Würste nicht seinen Weg auf das neue Bran-Van-3000-Album "Discosis" gefunden, aber das ist der Band kaum zu verdenken.

Denn so wie der Vorgänger "Glee" beherbergt die Platte ohnehin schon eine verwirrende bis kuriose Mischung von Sounds und Stilen, verstärkt durch eine Unzahl von Gastauftritten großer Namen: HipHop-Gott Big Daddy Kane, Dancehall-Exzentriker Eek-A-Mouse, Schottlands Pop-Eigenbrötler Momus, Youssou N'Dour, Badar Ali Khan und Dimitri From Paris reichen einander auf "Discosis" die Hände. Den Großteil dieser Gästeliste angelten

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