Fraga Fru Andrea: Svensk för dig och mig

Stadtleben | aus FALTER 25/01 vom 20.06.2001

Liebe Frau Andrea, Ich weiß von zahllosen winterlichen Gebirgsurlauben, dass Skandinavier, obwohl Ausländer, Unmengen von Inländerrum vertragen können und dem alpinistischen Gruppenzwang noch mehr frönen als unsere Freunde aus Deutschland. Neulich überraschte mich meine beste Freundin mit der erstaunlichen Information, die Leute aus dem hohen Norden könnten jodeln wie Tiroler. Kann das sein?

Sylvia Pauser, Kleine Neugasse Liebe Sylvia, Ihre Freundin hat Recht. Die Schwedinnen Agnetha Fältskog, Anni-Frid Lyngstad und ihre Boyfriends, die Songwriter Björn Ulvaeus und Benny Andersson, haben tatsächlich, lange vor Hubert von Goisern und der AlpinenSabine das Jodeln popsalonfähig gemacht. Zwei Jahre, bevor sie mit "Waterloo" den Songcontest 1974 gewannen, eroberten ABBA das Land der Volvos und der Ikea-Möbel mit der Single "People Need Love". Im Refrain des 1972 produzierten Titels jodeln Agnetha und Anni-Frid, dass selbst Musikantenstadl-Messias Moik feuchte Augen bekäme.

Liebe Frau Andrea, warum heißen Gefängnisgitter eigentlich "Schwedische Gardinen"?

Dipl.-Ing. Goran Ilmic, Große Pfarrgasse Lieber Goran, Der Göteborger Stahlschmiede "Andersson, Pettersson & Jag Aktie-Bolaget" gelang es 1937, einen absolut undurchfeilbaren Baustahl zu schmieden. Seither gelten schwedische Gefängnisgitter international als "state of the art".

Schreiben Sie Frau Andrea: dusl@falter.at;und besuchen Sie: www.geocities.com/Pentagon/4404/


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