"Unter dem Kirschbaum"/Nationalbibliothek Now! - Die Pläne der neuen Direktorin

Kultur | aus FALTER 26/01 vom 27.06.2001

Seit Februar ist bekannt, dass Johanna Rachinger die Nachfolge des langjährigen Generaldirektors der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB), Hans Marte, antreten wird. Seit 1. Juni ist sie nun im Amt. Aus ihrem vorigen Job als Geschäftsführerin des Ueberreuter-Verlages hat die 41-jährige Mühlviertlerin den Sinn für marktwirtschaftliches Denken mitgebracht, davor hatte sie im Wiener Frauenverlag (Heute: Milena Verlag) gelernt, einfach alles zu machen, was so anfiel (siehe Interview).

Für den Job der Generaldirektorin hat sich Rachinger nicht zuletzt deswegen beworben, weil die ÖNB ab 1. Jänner 2002 in die Vollrechtsfähigkeit entlassen wird. Rachinger: "Der Vorteil der Vollrechtsfähigkeit liegt ganz sicher in der Unabhängigkeit vom kameralistischen System der Verwaltung, die oft recht schwerfällig ist, weil rückgefragt werden muss und Entscheidungsprozesse sehr lange dauern. Die Ministerin greift auch noch in Personalentscheidungen ein, bestellt die Sammlungsleiter - all


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