Fluten und Wannen/Jant-Bi: Kofferträger rasten aus

Helmut Ploebst | Extra | aus FALTER 27/01 vom 04.07.2001

Wir wollen den afrikanischen Tanz nicht zum Vasallen anderer machen", schreibt eine der bedeutendsten afrikanischen Choreographinnen, Germaine Acogny, in ihrem Buch "Afrikanischer Tanz". Und weiter: "Wir möchten nur, dass er sich durch seinen eigenen Charakter in der modernen Kultur behauptet und den Platz einnimmt, auf den er Anspruch hat. Dann wird er wirken - belebend und im Widerspruch." Die Senegalesin gründete vor einigen Jahren in einem kleinen Fischerdorf unweit von Dakar ein Tanzzentrum und lud Gastlehrer ein, darunter auch die deutsche Choreographin Susanne Linke und ihren israelischen Kollegen Avi Kaiser. Aus den Absolventen des ersten Workshops bildete sich eine Gruppe von Tänzern, die ihre neue Compagnie Jant-Bi nannte.

Linke und Kaiser choreographierten mit Jant-Bi das Stück "Le coq est mort", das später für einige Aufregung sorgen sollte. Denn erst sehen die acht Herren auf der Bühne in Anzügen und mit Aktenköfferchen wie seriöse Geschäftsleute aus. Sie kommen zusammen

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