Need to know

Needcompany. Die Choreographin Grace Ellen Barkey zeigt in "Few Things" die satirische Fassung einer ernsten chinesischen Parabel.

Wolfgang Kralicek | Extra | aus FALTER 27/01 vom 04.07.2001

Der Name Needcompany ist für Wiener Theaterbesucher eine bestens eingeführte Marke. Die Produktionen der belgischen Truppe waren in den vergangenen Jahren immer wieder bei den Wiener Festwochen eingeladen - von der coolen Hemingway-Performance "Invictos" (1991) über die minimalistische Shakespeare-Inszenierung "Antonius und Cleopatra" (1992) bis zur etwas hermetischen "Snakesong Trilogy" (1998).

Die in den Achtzigerjahren vom bildenden Künstler Jan Lauwers gegründete Needcompany ist mit Jan Fabre wichtigster Vertreter jenes flämischen Künstler-Theaters, das mit seinen kühl kalkulierten und doch eminent dramatischen Performances in den Neunzigern ganz Europa eroberte. Zuletzt wurde die Needcompany von Tom Stromberg ans Hamburger Schauspielhaus eingeladen, wo Lauwers Anfang des Jahres eine heftig bearbeitete Version von "King Lear" herausbrachte.

Mit Tanz hatte die Needcompany bisher einerseits nur am Rande zu tun; andererseits spielt Tanz in fast jeder Produktion eine bestimmte Rolle.

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