Need to know/Christine Gaigg: Sacre, ein Freiluft-Material

Extra | Helmut Ploebst | aus FALTER 27/01 vom 04.07.2001

Drei Podeste, drei Tänzerinnen, ein Thema: "Le sacre du printemps". Die österreichische Choreographin Christine Gaigg hat ihre Bearbeitung des sich wie ein roter Faden durch die Tanzgeschichte des 20. Jahrhunderts ziehenden Motivs bereits bei tanz2000.at in den Sofiensälen herausgebracht und versetzt diese Konzeption nun ins Freie. "Sacre Material" (ausgezeichnet mit dem Österreichischen Tanzproduktionspreis 2001) ist eine persönliche, musikalisch-choreographische Versuchsanordnung, in der sich Teile der Originalpartitur mit Kompositionen des Musikers Max Nagl, mit dem die Choreographin seit 1995 ständig zusammenarbeitet, verbinden. Das Publikum kann sich frei bewegen und erhält die Möglichkeit, ganz nah an die Tänzerinnen heranzugehen oder ständig seinen Blickwinkel auf die Performance zu verändern. In der akustischen Atmosphäre von Strawinsky und Nagl, der mit Perkussionsinstrumenten auf das musikalische Thema reagiert, gehen Karen Levi, Pernille Bonkan und Liz Roche innerhalb


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