Hals- und Beinbreak

Hiphop. Im Rahmen von Im Puls Tanz findet heuer erstmals die Hip*Hop-Konferenz statt. Eine Woche lang werden Schüler unter Anleitung internationaler Stars und heimischer Szenegrößen rappen, auflegen, sprayen - und vor allem tanzen.

Extra | Thomas Prlic | aus FALTER 27/01 vom 04.07.2001

Die fünf Burschen auf der Bühne könnten bei Charlie Chaplin in die Schule gegangen sein. Zum knackigen Beat, der die indischen Rythmen untermalt, hüpfen sie auf die Bühne, von einem Bein auf das andere, alle völlig synchron. Plötzlich hören die puppenartigen Bewegungen auf, alle stellen sich im Kreis auf. Einer der jungen Tänzer macht aus dem Stand einen Handstandüberschlag - rückwärts und auf einem Arm. Das Publikum johlt, die Jury, die hinter der tanzenden Gruppe auf der Bühne sitzt, macht eifrig Notizen. Der DJ wechselt die Platte und legt eine Achtzigerjahre-Nummer auf. Die Geschwindigkeit der Musik nimmt zu, und einer der Burschen fängt an, auf seinen beiden Händen stehend, die Füße dazwischen durchzuschwingen. Keine Szenen von einem Sportgymnastik-Wettbewerb, sondern die Austrian Breakdance Competition, abgehalten Ende Juni im Rahmen des Donauinselfests.

Wenn HipHop im Spiel ist, fahren sogar pubertierende Tanzschulhasser aufs Tanzen ab. Das haben auch die Veranstalter


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