Presseschau

Medien | Eva Weissenberger | aus FALTER 27/01 vom 04.07.2001

"Aidsgefahr durch Rauschgift", titelte die Kronen Zeitung am Montag. Sicher nicht zum ersten Mal. Schließlich sind Süchtige, die Spritzen tauschen, gefährdet, sich mit dem Virus zu infizieren. Das reicht der Krone aber nicht: ",Wir haben feste Beweise, dass große Mengen an Kokain und Heroin verseucht sind - und damit direkt zur Übertragung von Aids führen können', erklärte eine polnische Expertin dem USA-Korrespondenten der Krone, Hans Janitschek, bei der Aids-Konferenz in New York." Hä? Heroin könnte nur dann HIV-kontaminiert sein, wenn es mit Blut gestreckt ist. Wer sollte das wozu machen? Einen Sinn bekommt der Artikel erst mit dem nächsten Satz: "Wie groß die Gefahr für Österreich ist, das ja bekanntlich mit einer großen Zahl illegaler Einwanderer fertig werden muss und immer wieder mit möglicherweise verseuchten Drogen aus diesen Staaten überschwemmt wird, zeigt die Statistik: Die schon vier Millionen Süchtigen im Osten konsumieren zu mehr als 80 Prozent Kokain und Heroin - direkte Infektionsgefahr also ..." Bitte keine Osterweiterung und die Grenzen dicht machen also ...


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