Do it Yourself: Coffee-Tipps

Stadtleben | aus FALTER 27/01 vom 04.07.2001

Wer sagt denn, dass man ausgehen muss, um den Freuden des göttlichsten aller göttlichen Sommerdrinks zu frönen? Niemand, deshalb hier gleich drei Rezepte für Eiskaffee im Selbstherstellungsverfahren: Klassisch Die Grundausstattung, von Gelegenheitstrinkern empfohlen: Man nehme 400 g Vanilleglace mit zwei Teelöffeln löslichem Kaffee oder 400 g Mokka-glace, dazu 1-2 dl Rahm. Zucker ist nach Belieben einzusetzen. Als kleines Extra gebe man vier Schokolade-Mokkabohnen dazu, schließlich trinkt das Auge mit. Die Glace etwas weich werden lassen und - sofern Vanilleglace verwendet wird - den Kaffee mit zwei Esslöffeln heißem Wasser auflösen und in hohe Gläser verteilen. Mit einer Haube leicht gesüßtem Schlagrahm überdecken und mit einer Mokkabohne garnieren.

Wienerisch Die mit Abstand kalorienreichste Variante des Eiskaffees: Der kalte Mokka wird eingefroren, wobei Kaffee-Eis entsteht. Dieses wird anschließend mit Schlagobers - und, optional, der Vanilleglace - verrührt, was zu einer dickflüssigen Masse führt, die mehr Eis als Kaffee ist. Dazu kommt noch einmal ein Häubchen leicht gesüßtes Schlagobers oben drauf. Der Eiskaffee nach Wiener Art zeichnet sich durch optische Effekte aus. Er ist ein bißchen heller, schmeckt dennoch/gerade deswegen ganz vorzüglich.

Agua sebada Die echt levantinische Eiskaffee-Variante: Kaffee mit Malzkaffee mischen, dazu gibt man Zitronenscheiben. Einfrieren, nach Belieben zuckern und anschließend das Gefrorene mit einem geeigneten Werkzeug zerstampfen. Garantiert formvollendeten Genuss und zeitigt eine ziemlich aufputschende Wirkung, die dem Vergleich mit einem Red-Bull-Wodka-Rausch jederzeit problemlos standhält.


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