Unterricht einmal anders

Schule. Bei "Schule ohne Rassismus" organisieren Schüler Projekte gegen Fremdenfeindlichkeit und für mehr Toleranz.

Stadtleben | Nina Horaczek | aus FALTER 27/01 vom 04.07.2001

Wir haben uns ein Flüchtlingsheim angesehen, und jemand hat uns erklärt, wie ein Asylverfahren funktioniert", erzählt eine Schülerin der HBLA Wassermanngasse. Nach diesem Besuch beschlossen die Schüler, selbst etwas machen zu wollen, anstatt sich nur die Situation der Flüchtlinge anzusehen: "Wir haben deshalb eine Stadtführung für die Bewohner des Flüchtlingsheims organisiert. Damit sie Wien auch als Touristen und nicht als Bittsteller kennen lernen."

Die Wassermanngasse ist eine von vier Wiener Schulen, die sich dieses Jahr am Projekt "Schule ohne Rassismus" ("SoR") beteiligt haben. "Zuerst gibt es eine gemeinsame Einführung zu Rassismus, Identität und die Entstehung von Vorurteilen", erklärt der Wiener Projektleiter Herbert Langthaler, "dann können die Schüler selbst entscheiden, welche Projekte sie interessieren." Während in der Wassermanngasse auch noch ein Mal- und Bastelnachmittag sowie ein Fußballmatch veranstaltet wurden, haben Schüler in Weiz ein Denkmal für Marcus


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