Tier der Woche: Süße Ferien

"Christus - die zarteste Erlösung, seit es die Versuchung gibt." Werbeaktion der Freien evangelischen Christengemeinde, München


Peter Iwaniewicz
Stadtleben | aus FALTER 27/01 vom 04.07.2001

Mit dem Sommer beginnt die Reisezeit. Doch Gefahren durch fremde Tiere lauern allerorts. Aber diese Kolumne lässt den unbedarften Sommerfrischler nicht allein und beschäftigt sich in den nächsten zwei Monaten im besonderen mit unbekannter Fauna. Wie zum Beispiel der Kuh. Kaum verlässt man die Stadt und wandert über weite Wiesen, da kann es einem schnell einmal passieren, dass glotzäugige Rinder den Weg verstellen. Plötzlich ist man sich nicht mehr so sicher, ob diese Büffel ausschließlich Gras zermahlen oder doch auch fakultativ an Touristen fressen. Man ist ja auch gut beraten, wenn man nicht alles glaubt, was einem über diese Tiere erzählt wird. Vieles ist Mythos, wie zum Beispiel, dass angeblich bei uns jedes dritte Schulkind glaube, dass Kühe lila sind. Das Gerücht hat seinen Ursprung in einem Bericht des deutschen Landwirtschaftlichen Wochenblatts. Dieses schrieb 1995 über eine Aktion, bei der 40.000 Bauernhof-Poster an bayerische Kindergärten zum Anmalen geschickt worden

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