Nebelwerfer

Causa Sallmutter. Der Regierung geht es nicht um Reformen, sondern um Machtpositionen.

Vorwort | Emmerich Talos | aus FALTER 28/01 vom 11.07.2001

Der österreichische Sozialstaat steht vor beträchtlichen Herausforderungen: in der Sozialversicherung insgesamt, im Gesundheitssystem im Besonderen. Ungeachtet, wer an der Spitze der Verwaltung des Hauptverbandes steht: Die Gesundheitsausgaben haben sich in den letzten Jahren nominell fast verdreifacht. Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben wächst. Verzeichneten beispielsweise die Einnahmen von 1998 auf 1999 einen Zuwachs von 2,6 Prozent, so stiegen die Ausgaben um 5,8 Prozent. Der zunehmende "Alterungsprozess" der Bevölkerung wird voraussichtlich noch stärker wachsende Ausgaben zur Folge haben. Vor diesem Hintergrund ginge es darum, über die zukünftige Ausrichtung, Qualität und Finanzierung des Gesundheitssystems sowie darüber nachzudenken, was uns ein gutes Gesundheitssystem wert ist. Nicht unwichtig ist dabei auch die Frage einer effizienten und kundenorientierten Verwaltung.

Ging es darum in der am Freitag letzter Woche beschlossenen Reorganisation des Hauptverbandes? Nein:


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