Mediensplitter

Medien | aus FALTER 28/01 vom 11.07.2001

Corvinus-Preis an Paul Lendvai Der ORF-Journalist Paul Lendvai wurde vergangene Woche vom Europa-Institut Budapest mit dem Corvinus-Preis 2001 ausgezeichnet. Die Batliner-Stiftung vergibt diesen Preis alle zwei Jahre für herausragende journalistische und öffentliche Tätigkeiten, die Förderung von Toleranz und des Verständnisses zwischen mittel- und osteuropäischen Staaten und Bemühungen um Anerkennung der ungarischen Kultur. Die Begrüßungsworte bei der Preisverleihung sprachen der ungarische Präsident Ferenc Glatz und Staatsoberhaupt Ferenc Madl, die Laudatio hielt der Regierungsbeauftragte für die EU-Erweiterung, Erhard Busek.

Qualität im Journalismus Das Salzburger Institut für Kommunikationswissenschaften beschäftigt sich seit Jahren mit Qualität und Qualitätssicherung im Jounalismus. Als jüngste Publikation aus diesem Forschungsschwerpunkt erscheint nun im Studienverlag Innsbruck der Sammelband "Qualität als Gewinn: Salzburger Beiträge zur Qualitätsforschung im Journalismus", herausgegeben von Institutsleiter Hans Heinz Fabris und Franz Rest.

Malmoe Mit der Stadt in Schweden hat die neue Zeitung nichts zu tun. Assoziationen mit zermalmen und Österreich sind auch ungewollt. Die Zeitungsmacher suchten sich für ihr Projekt einen Namen aus, mit dem man hierzulande bisher wenig verband und in Zukunft neuen, interessanten, linken Lesestoff assoziieren soll: "Malmoe". Das neue Großformat beschäftigt sich mit Arbeit und Freizeit, Pop und Politik, neuen und alten Medien. In dieser österreichischen Variante der "Jungle World" schreiben unter anderen die "Falter"-Autoren Robert Rotifer und Drehli Robnik. Und der Pinguin, früher jeden Sonntag bei TIV auf Sendung, gibt wieder Nachhilfe in Wirtschaftsfragen. Von der Nullnummer werden in Wien derzeit 15.000 Stück gratis verteilt. Ab Herbst wird "Malmoe" alle zwei Wochen im Zeitschriftenhandel erhältlich sein. Geplanter Preis: 2 Euro.


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