Presseschau

Medien | Eva Weissenberger | aus FALTER 28/01 vom 11.07.2001

Das neue Profil ist schön. Dezentere Schriften, kleinere Titel. Und die stehen bei fast jeder Geschichte einfach oben, über dem Text und nicht irgendwo mitten drin. Der Seitenaufbau ist weniger verspielt. Keine graphischen Mätzchen mehr, keine Marginalspalten. Das Inhaltsverzeichnis listet die Geschichten der Reihe nach auf und nicht nach vermeintlicher Wichtigkeit geordnet. Das neue Profil schaut seriöser aus, fast wie das Format, nur weniger bunt und mit mehr Weißraum. Das fällt alles sehr positiv auf, daher war die Layout-Refom eine schlechte. "Denn, so lautet eine der Grundregeln im Zeitschriftengewerbe, wirklich gut gelungen ist eine Layout-Auffrischung nur dann, wenn sie den Lesern und Leserinnen erst beim zweiten Blick auffällt", schreibt "die Redaktion" im Editorial. Sorry. Beim nächsten Mal schauen wir besser weg. Aber danke dafür, dass die Rubrik "Wie bitte?" auf der Kultur-Aufmacherseite gestrichen wurde. Leider nicht ersatzlos: "Figrid fehlt mir. Kein Finn für Errotik, leider, aber ferh ftandfast im Urteil, muff ich sagen." Die Kollumne "Indiskret" ist auch nicht lustig, muff ich sagen.


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