Kommentar: Und ewig quält das MuQua


Klaus Nüchtern
Kultur | aus FALTER 28/01 vom 11.07.2001

Die Frage danach, wer oder was eigentlich das MuseumsQuartier sei, wurde oft gestellt und unterschiedlich beantwortet. In letzter Zeit wurde das Augenmerk naturgemäß vor allem auf die architektonische Hülle gelenkt: Historische Fassaden, hinter denen sich sakral aufgeladene Museumsblöcke ducken - betrübtes Köpfeschütteln unter den Freunden des Aufbruchs. Aber auch die peinlich geratene Eröffnung setzte Zeichen, die eher in die Achtzigerjahre des vergangenen als in den offenen Horizont des laufenden Jahrhunderts wiesen.

Schwamm drüber. "The proof of the pudding is in the eating", sagt der Engländer und hat - wie meistens -Recht. Die äußere Form mag vorgeben, wie man sich dem MuQua-Pudding nähert, ob und wie er mundet, ist damit aber noch nicht gesagt. Dass das MuQua nicht nur aus einer Kunsthalle und zwei großen Museen besteht, ist oft betont worden - nicht zuletzt im Falter. Gerade die kleinen wendigen Diskursvernetzer - wie etwa Public Netbase, Depot, basis wien - würden

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