Future Sound Of The Past/Interview: Die Sprache der Maschinen

Kultur | aus FALTER 28/01 vom 11.07.2001

Den Bandnamen haben Ladytron einem alten Roxy-Music-Stück entliehen, musikalisch fühlen sie sich aber weit eher in der unterkühlten Ästhetik der frühen Achtziger zu Hause. Auf ihrem kürzlich erschienenen Debüt-Album "604" vereinen die vier androgynen Pop-Stylisten aus Liverpool schicken Designer-Futurismus mit musikalischem Eklektizismus. Dabei verbinden sie pophistorische Versatzstücke mit koketter Naivität zu einer atmungsaktiven Plastikpopwelt. Mit dem Falter sprachen Ladytron über ihr Konzept moderner Popmusik, abstoßendes Achtziger-Styling und die Elektronik-Aversion der britischen Musikergewerkschaft.

Falter: Ladytron erwecken nicht gerade den Eindruck einer Band, die "einfach so" drauflospielt. Verfolgt ihr ein spezielles Konzept?

Daniel Hunt: In gewisser Hinsicht schon, aber wir haben kein Manifest; das läuft alles eher instinktiv. Musikalisch verwirklichen wir einfach unsere Version moderner Popmusik.

Diese Version "moderner Popmusik" klingt aber sehr stark nach den frühen

Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige