Sideorders: Burgen & Länder

Stadtleben | aus FALTER 28/01 vom 11.07.2001

Vielleicht liegt es daran, dass das Burgenland nicht so weit weg ist, man sich dank hurtiger Autobahnen in einer Dreiviertelstunde in der "Dankbarkeit" zu Podersdorf, im Neusiedler "Nyikospark", in der Weidener "Blauen Gans" und im überirdischen Taubenkobel befindet. Vielleicht liegts auch daran, dass die burgenländische Küche nicht so über alle Maßen bekannt ist, in Wien ist sie jedenfalls schwach vertreten (Info an Florian.Holzer@chello.at): Zum Stadtwirt, 3., Untere Viaduktstr. 45, Tel. 713 38 28, Mo-Fr 9-24, Sa 16-1, So 11-16 Uhr.

Martin Lang, der zuvor das legendäre Beisl "Zum Wickerl" führte und dann die ehemalige Luxushütte "Academie" zum Stadtwirt machte, kommt zwar aus Eisenstadt, seiner Küche merkt man das aber nur bedingt an: Ente, Zander, Spanferkel und Rote Rüben kommen häufig vor - und zwar in der bestmöglichen Art.

Burgenländer Stubn, 12., Schönbrunner Allee 45, Tel. 804 27 62, So-Do 9-22 Uhr.

Etwas für Liebhaber der guten, alten Zeit. Dieses Beisl ist schon einigermaßen skurril, eine Frage der Zeit, wie lange es so was noch gibt. Essen kann man hier in bester Beisltradition. Wies zum Namen kam, ist unbekannt.

Burgenland-Vinothek, 3., Baumannstr. 3, Tel. 718 25 73, www.burgenland-vinothek.at, Mo-Fr 12-19, Sa 10-17 Uhr.

Nichts zu essen, aber immerhin 250 Weine aus dem Land der Burgen, 20 davon offen. Regelmäßig finden hier auch Veranstaltungen und Verkostungen statt.

Salzberg, 6., Magdalenenstr. 17, Tel. 581 62 26, tägl. 17.30-2 Uhr.

So weit kommts schon, das Salzberg hier erwähnen zu müssen. Aber immerhin gehört es der Eisenstädter Brauerei, die hier auch ihr Bier ausschenkt. Essensmäßig ist man eher hausmannsköstischbeiselig unterwegs.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige