Tage des Südens

Neues Lokal. Das ehemalige Weinhaus Kraft im 15. Hieb firmiert jetzt unter "Hawidere", Wein gibts aber immer noch. Oder so was Ähnliches.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 28/01 vom 11.07.2001

Das Südburgenland ist in mehrerer Hinsicht ein interessanter Flecken. Nicht nur, dass dort die kroatische Identität Österreichs gepflogen wird, es gedeihen auch die mitunter besten Rotweine des Landes, ein Kürbiskernöl, das sich vor dem steirischen nicht zu verstecken braucht (nicht wenig davon geht in die Steiermark), und ein Getränk, das sich Uhudler nennt und der Wein von so genannten Direktträgern ist, welche wiederum unverwüstliche, reblausresistente Reben mit sehr eigenartigen Namen sind. Insgesamt ergibt das eine ganz spezielle Idylle sowie Bewohner, die auch nicht gerade dem Mainstream entspringen. Bertl Windisch ist ein besonders gutes Beispiel dafür: Er arbeitete bei den unterschiedlichsten Großunternehmen, sein Bruder erfand das im lokalen Umfeld äußerst erfolgreiche "Burgenland-Kracherl", und dann sah er die Zeit gekommen, in Wien ein Lokal, das den Spirit of Südburgenland atmet, aufzumachen. Als er das aufgelassene "Weinhaus Kraft" in der Ullmannstraße (das am


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