Wiens Naher Osten

Stadtreise. Rechtzeitig zu Urlaubsbeginn startet der "Falter" eine Serie über Kurzurlaube in den Metropolen Osteuropas. Erster Teil: Budapest.

Stadtleben | Klaus Stimeder | aus FALTER 28/01 vom 11.07.2001

Was ist so toll an Budapest? Sicher nicht mehr ausschließlich die prachtvolle Architektur am Ufer der Donau, die Schönheit der drei mittleren Brücken oder das renovierte Königsschloss. Im Jahr 2001 geht von den 23 Bezirken der ungarischen Metropole ein Vibe aus, der auf eigentümliche Weise die Coolness von London mit der Gemütlichkeit Mitteleuropas verbindet. In der globalen Party-Hopper-Gemeinschaft wird die ungarische Hauptstadt längst als Geheimtipp gehandelt.

Unter der Woche lässt es sich in den zahllosen Innenstadtbars gut abhängen, wenn man die üblichen Touristenreservate hinter sich lässt. Die Cafe-Bar Incognito (Liszt Ferenc ter 3), seit Ende der Neunzigerjahre ungebrochen im Trend und deshalb immer gerammelt voll, wird vor allem von Studenten frequentiert, viele von ihnen aus der gleich nebenan gelegenen Musikakademie. Aber auch Ausländer und Yuppies begießen hier die Lust am Leben, vorzugsweisemit "Barackpalinka", dem ungarischen Marillenschnaps, oder mit einem der


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