Liebe Leserin, lieber Leser!


Klaus Nüchtern
Vorwort | aus FALTER 29/01 vom 18.07.2001

Wenn wir jetzt großkotzig wären, würden wir sagen: Der Falter hat Wolf Haas zum literarischen Durchbruch verholfen. War bloß nicht ganz so, denn der aus dem Pinzgau stammende Krimi-Schriftsteller hätte gewiss auch ohne den Falter seinen Weg gemacht. Immerhin: Haas hat seinen ersten Text im Falter veröffentlicht - vor über zehn Jahren. Es ging um Hans Krankl. Dieses und noch viel mehr erfahren Sie in einem ausführlichen Gespräch mit Wolf Haas, dessen Konterfei auch das Cover ziert. Warum? Weil ihn Heribert Corn fotografiert hat. Fotografieren ist ja nicht so, dass man einfach abdrückt und passt schon. Da muss schon auch ein Film in der Kamera sein und das Licht stimmen, und die Leute müssen gut aufgelegt sein ... Was aber nicht immer der Fall ist. Letzte Woche besuchte die Grün-Abgeordnete Terezija Stoisits die Strafanstalt Stein, um vor Ort die Vorwürfe zu überprüfen, die unter anderem aufgrund der Berichterstattung im Falter erhoben wurden. Dem sie begleitenden Florian Klenk,

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