Wienzeug

Politik | aus FALTER 29/01 vom 18.07.2001

Fiaker-Spitzelaffäre Und wieder einmal ist der Rechtsstaat in Gefahr: Jetzt werden unschuldige Fiaker-Pferde schon beim Kacken bespitzelt. ÖVP-Umweltsprecher Rudolf Klucsarits war über die vom Faltervergangene Woche exklusiv aufgedeckten Methoden der MA 48 (Straßenreinigung) in Sachen Pferdeäpfel schockiert. Die MA 48 hatte gestanden, einen Privatdetektiv einzusetzen, um herauszufinden, welche Fiakerpferdebesitzer keinen Straßenreinigungsbeitrag zahlen und von ihren Rössern trotzdem die City vollapfeln lassen. "Den Fiakern nachzuschnüffeln erinnert an Stasi-Methoden im Ostblock", rümpft Klucsarits die Nase. Denn: "Die Stadtverwaltung kann sich nicht einfach Polizeibefugnisse anmaßen und einen Spitzeldienst einsetzen." Spitzelmethoden will sich das Büro der zuständigen SP-Umweltstadträtin Isabella Kossina nicht nachsagen lassen. "Der Privatdetektiv wurde engagiert, weil sich die Polizei nicht um jene Fiaker kümmert, die keine Straßenreinigung zahlen." Und irgendwer müsse


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