Presseschau

Medien | Eva Weissenberger | aus FALTER 29/01 vom 18.07.2001

Bad news are good news. An diese Journalisten-Weisheit hält sich nicht nur News. Aber es gibt in Österreich auch positive Medien: In Der neue Samstag, der "Wochenzeitung für die ganze Familie", erfährt der Leser, dass sich Elfriede Ott für ein "Raimund-Naturell" hält, "die Zeit der superdünnen Models schon wieder vorbei" ist und die Himbeere ihren Namen von der Hirschkuh ableitet. In einer Kolumne wird "Madame CÏur ins Ohr geflüstert". Sie garantiert "für all ihre persönlichen Probleme: Trost, Rat, Hilfe, Verständnis und vor allen Dingen Diskretion". In einer anderen Ratgeberecke werden brennende Fragen behandelt: "Gibt es eine Erklärung dafür, warum Männer den untersten Knopf ihrer Weste offenlassen?" Die TV-Kritik dichtet "Onkel Joschi": "Er zieht im grünen G'wandl durchs schöne Bayernlandl, mit ihm geht sein Wau-Wau. Die Welt ist heil geblieben, weil sie einander lieben im Forsthaus Falkenau." Bei der Umfrage der Woche will Der neue Samstag wissen: Warum ist man so alt, wie man sich fühlt? Die 83-jährige Pensionistin Marie Knie antwortet: "Fröhlich sein, immer fröhlich sein."


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