Bist du gelähmt

Film. In der Kriminalkomödie "Where the money is" spielt Paul Newman einen Bankräuber, der einen Schlaganfallpatienten mimt. Der Rest ist Routine.

Kultur | Michael Omasta | aus FALTER 29/01 vom 18.07.2001

Willie Sutton, Ire von Geburt und Bankräuber von Beruf, ging als "The Actor" in die amerikanische Kriminalgeschichte ein. Mehr als 100 Banken soll er ausgeräumt haben, nicht selten als Wachmann oder Geldbote verkleidet. Auf die Frage, warum ausgerechnet Banken, soll er geantwortet haben: "Because that's where the money is."

Willie Sutton diente als Vorbild für Henry Manning, die Hauptfigur von Marek Kanievskas "Where the money is". Gespielt wird Henry von Paul Newman, oder besser: unterspielt, denn die erste halbe Stunde über sitzt Newman, der heute 75-jährige "Method Actor", im Rollstuhl - als inhaftierter Bankräuber, der seinerseits der Polizei einen Schlaganfallpatienten vorspielt.

Der Film, angesiedelt in einer namenlosen Kleinstadt, beginnt mit Henrys kurzfristiger Verlegung aus dem überfüllten Gefängnis ins örtliche Altersheim. Carol (Linda Fiorentino), eine Pflegerin und ehemalige High-School-Queen, schöpft Verdacht und versucht, den alten Gangster der Schauspielerei zu


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