Neue Platten

Kultur | aus FALTER 29/01 vom 18.07.2001

Pop Sensational: Get On My Page Ipecac/Trost Es ist kein Geheimnis, dass der US-Hip-Hop künstlerisch seit geraumer Zeit auf dem Fleck tritt. Während sich dies im Mainstream durch das stete Beschwören langweiliger Stereotypen äußert, sorgen verdiente Größen des Underground zumindest für aufregende Momente in den Grenzen des Altbekannten. Den New Yorker Rapper Sensational darf man sich dabei seit mehreren Alben als Verrücktesten unter den Verrückten, als Derbsten unter den Derben vorstellen. Stilistisch der Old-School verpflichtet, legt er düstere Reime über einen wüst scheppernden, auf das nötigste Beat-Gerüst skelettierten Lo-Fi-Sound. Die Verwandtschaft zum genialen Ol' Dirty Bastard lässt sich dabei kaum leugnen: Auch hier treffen sich Genie und Wahnsinn auf das eine oder andere Gerät, das neben feinstem Marihuana auch gerne mal eine Prise Crack enthalten kann.

Gerhard Stöger Fantomas: The Director's Cut Ipecac/Trost Schon lange plagte den


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