Sideorders: Modern-Italiener

Stadtleben | aus FALTER 29/01 vom 18.07.2001

Die italienische Küche ist eine feine Sache. Das Ausmaß, in dem sie einem hierzulande gegenübertritt, hat aber schon fast was vom Strunz'schen Laufvirus. In letzter Zeit immer beliebter: kreative Modernisierungen von Risotto, Spaghetti & Co, italo-asiatische Mischungen a la Los Angeles. Das muss freilich nicht grundsätzlich furchtbar sein: Daun Kinsky, 1., Freyung 4, Tel. 532 62 71, Mo-Sa 12-14.30, 18-22.30 Uhr.

Jetzt kocht ein neuer Mann am Herd des Restaurants mit dem schönsten Hof der Stadt: Kurt Trobits brutzelt Garnelen-Gemüse-Tempura auf Sprossensalat, Wolfsbarsch mit Tomaten-Zucchini-Ragout, Risotto mit Flusskrebsen und Hummerfleisch oder getrüffelte Polenta mit Shiitake-Pilzen.

Bordeaux, 9., Serviteng. 2, Tel. 315 63 63, Mo-Fr 12-15, Mo-Sa 18-1 Uhr.

Mit Aurelio Nitsche kam ein Kreativbündel, das Dinge bereitet wie Kokosmilchrisotto mit gebratenen Garnelen, Curryschaumsuppe mit gebratener Prosciuttofeige oder Branzinofilet mit in Garnelensud gedünstetem Weißkraut und Petersilmousse. Sehr gut!

Barbaros, 1., Kärntner Str. 19 (Steffl), Tel. 513 17 12, Mo-Sa 12-15, 18-1 Uhr.

In dem Designerlokal mit dem tollen Ausblick (auf Dächer und FPÖ-Funktionäre) kocht Andreas Hanser Orangenrisotto mit Basilikum und Scampi oder Anglerfilet mit Knoblauch gespickt, Olivenpolenta und Artischockenchips.

Beisl news Den besten Friulaner der Stadt gibt es wieder, wenngleich versteckt: Anton Mimras "Cantina e l'arte" zog ins Untergeschoß des Casino-Austria-Hauses, Dr. Karl Lueger-Ring 14 (die erste Tür links im Foyer). Mimra hat dort eigentlich nur eine Club-Lizenz und kaum eine Küche, was er kocht, ist aber nach wie vor genial.


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