Caffe al Prato verde

Neues Lokal. Weil Bäckereien oft größer sind, als sie vorerst scheinen, wurde das neue Italo-Bar-Restaurant "Caffe latte" ganz schön weitläufig.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 29/01 vom 18.07.2001

Dort, wo der 49er durch die spektakuläre Siebenstern-Neubau-Westbahn-Schikane kreischt, hatte man immer reichlich zum Schauen: ein Tier-laden namens "Budweiser" und mit einer Auslage mit lebendigen Jungtieren und kynologischen Fetischen; ein Zeitschriftenladen mit unglaublichen Pornoblättchen aus aller Welt und für die obskursten Neigungen; und nicht zuletzt die alte Bäckerei Girsch, in deren Fenster Brot, Semmeln und Striezel zu betrachten waren.

Die Bäckerei gibt es seit kurzem nicht mehr, dafür an ihrer Stelle ein gestyltes Lokal mit dem Namen "Caffe latte". Besitzer Philipp Klos suchte was Kleines, und der Girsch-Bäck schien genau richtig. Doch obwohl vorne von bescheidenem Ausmaß, zog sich die Broterzeugung bis lang nach hinten, weshalb Klos und sein Mödlinger Generalausstatter RCM also ganz schön was auszustatten hatten: mit dunklem Holz, Spiegeln, grünem Kunstleder, Holztischen mit Plastik-Haptik, einem zur Neubaugasse offenen Bar-Bereich, einem (etwas stickigen) Bistro-Teil


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