Unter Türmen

Stadtreise. Zweiter Teil der "Falter"-Serie über Kurzurlaube in den Metropolen Osteuropas. Diesmal: die tschechische Hauptstadt Prag.

Stadtleben | Nina Horaczek | aus FALTER 29/01 vom 18.07.2001

Das Bier ist billig und die Frauen schön", hört man oft, wenn man einen der zahlreichen Amerikaner fragt, warum er sich gerade in Prag niedergelassen hat. Zugegeben keine unbedeutenden Gründe, aber in der Stadt an der Moldau gibt es noch viel anderes zu tun. Türme zählen zum Beispiel. Kaum eine andere Metropole bietet eine Silhouette mit so vielen Türmen und Türmchen aus verschiedenen Epochen wie Prag. Nach einem Spaziergang durch das Burgenviertel, das zu Recht auch "Klein Venedig" genannt wird in dem in den Sommermonaten fast genauso viel los ist wie beim Karneval in Venedig, kann man vor einer der Bars an der Moldau sitzen und den Blick auf die Altstadt genießen. Eine schöne Aussicht auf Burg und Dom gibt es vom Ufercafe "Manes" (neben der Manesuv Most). Bei schönem Wetter ist das Manes ein guter Ort, um ein Buch zu lesen, das man sich in einem der zahlreichen Antiquariate rund um die U-Bahn-Station Starometska gekauft hat. In den Prager Antiquariaten findet man viel Literatur


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige