Der Blick durch die Brille

Design. Der Schweizer Grafiker Fidel Peougot revolutioniert die globale Kommunikation: Er entwirft für die Lomografen eine virtuelle Weltsprache, eine Zeichenschrift für SMS, die alle Sprachbarrieren überwindet.

Medien | Klaus Stimeder | aus FALTER 30/01 vom 25.07.2001

Der 15. Bezirk ist ein typisch wienerischer Januskopf. Auf der einen Seite steht Rudolfsheim-Fünfhaus für die Stadthalle, das Sportzentrum Schmelz, die Karl-Popper-Schule für Hochbegabte sowie den durch den hohen Ausländeranteil bedingten Multi-Kulti-Charakter, der dem Bezirk mittlerweile sogar einen gewissen Hip-Faktor eingebracht hat. Auf der anderen Seite, die auch in der öffentlichen Wahrnehmung präsenter ist, steht der 15. Hieb für Lugner-City, Ausländerfeindlichkeit und den Hausfrauenstrich auf der unteren Hütteldorfer Straße.

Als Hightech-Standort erschien Fünfhaus bis jetzt nicht auf der Landkarte. Doch geht es nach dem Willen der Lomografischen Gesellschaft, dem global operierenden Mini-Konzern mit Sitz in der Hollergasse, soll jetzt vom Boden des einstigen Stiefkinds der Wiener Stadtplanung eine Revolution ausgehen. Das Ziel der Firma, deren Erfolg auf der Entdeckung des Kultpotenzials der Fotokamera aus St. Petersburg beruht: Die Welt der drahtlosen Kommunikation aufmischen.

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