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Medien | aus FALTER 30/01 vom 25.07.2001

Restriktives China Die chinesische Regierung hat nach Angaben staatlicher Medien rund 2000 Internetcafes geschlossen. 6000 weitere mussten ihre Aktivitäten vorübergehend einstellen und ihre "Arbeitsweise ändern". Seit April wurden 56.800 Internetcafes inspiziert, um festzustellen, ob sie den staatlichen Richtlinien entsprechen. Das chinesische Recht verbietet nämlich im Internet unter anderem Texte, die die Gesellschaftsordnung bedrohen, Angriffe auf die staatliche Sicherheit, den Verrat von Staatsgeheimnissen und Pornographie.Behörden durchforsten das Netz ständig nach Worten wie "Taiwan" oder "Tibet", also politisch brisanten Regionen, die im Konflikt mit Peking stehen.

Cyberwar US-Justizminister John Ashcroft hat die Schaffung von insgesamt zehn Spezialeinheiten zur Bekämpfung der "Cyberkriminalität" angekündigt. Diese Einheiten erhalten den Namen CHIP (Computer Hacking and Intellectual Property) und sollen sich auf die Bereiche Copyrightverletzungen, Internetbetrug


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