Sideorder: Best of G'schert

Stadtleben | aus FALTER 30/01 vom 25.07.2001

Diverse Regionalküchen sind in der Hauptstadt dieses Landes nicht übermäßig vertreten. Denkt man an Lissabon, wo jede Region über ein Haus verfügt, in dem regionales Brauchtum vorgestellt und vor allem regional gekocht wird, könnt' man neidisch werden. Nicht vertreten sind momentan Vorarlberg und Salzburg, Burgenland und Oberösterreich nur marginal. Im folgenden ein paar empfehlenswerte Regional-Lokale, Tipps an florian .holzer@chello.at Steirerstöckl, 18., Pötzleinsdorfer Straße 127, Tel. 440 49 43, E-Mail: steirerstoeckl@jagawirt.at, www.steirerstoeckl.at, Mi-So 11- 24, Di 18-24 Uhr.

Stellvertretend für die relativ reichlichen Stätten steirischer Kulinarik genannt, weil total idyllisch gelegen und mit viel steirischen Produkten versorgt. Freundlichkeit und Verlässlichkeit beim Bestellen eines Tisches sind leider eher krisenhaft.

Kasnudlerei, 1., Fischerstiege 1-7, Tel. 532 45 92, Mo-Fr 11-24, Sa 12-24 Uhr.

Nicht überaus geschmackvoll, dafür aber kitschfrei gestaltetes Minilokal, in dem man echt gute Sachen aus Kärnten bekommt: neben Kasnudeln vor allem Reindling, Schinkenspeck, Schnäpse und Apfelmost.

Stiegenbeisl, 6., Gumpendorfer Straße 36, Tel. 587 09 99, Mo-Sa 18-1 Uhr.

Das traditionelle Szene-Beisl mit kleiner Küche bietet fallweise Spezialitäten aus dem Mühlviertel an.

Die Wirtschaft, 18., Pötzleinsdorfer Straße 67, Tel. 479 28 57, Di-Sa 11-24 Uhr.

Die Tochter des Obmannes des Vereins Niederösterreichischer Gasthauskultur, Barbara Bonka, zog vom Wienerwald in ein eher mieses Beisl in Pötzleinsdorf, richtete es mit altem Gasthaus-Mobiliar aus dem Tullner Feld ein und kocht das, was man dort so isst.


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