GERÜCHTE UND SKANDÄLCHEN: "Grenze zur Legalität"

Medien | aus FALTER 31/01 vom 01.08.2001

Monika Linder war nicht erfreut: "Was soll das werden? Ein Nasen- und Sekundenzählen?" Während die Landesstudios von Wien und Kärnten die Videokassetten mit den Bundesland heute-Sendungen umgehend schickten, war die NÖ-Landesintendantin erst nach Rückfrage beim Falter dazu bereit. Sie wollte nicht glauben, dass Wien und Niederösterreich wegen ihrer Kongruenz mit dem Verbreitungsgebiet der Stadtzeitung ausgewählt worden waren: "Das können Sie Ihrer Großmutter erzählen!"

Was könnte sonst der Grund sein? Vielleicht, dass in der Branche über das Landesstudio St. Pölten allerlei Gerüchte erzählt werden. Etwa jenes aus dem Jahr 1997: Landeshauptmann Erwin Pröll eröffnete einen sechs Kilometer langen Güterweg. Alle waren da. Bloß die TV-Kameras fehlten. Prölls Sekretäre sollen im Landesstudio angerufen und für den nächsten Tag ein Aufnahmeteam herbeizitiert haben. Pröll habe den Weg dann noch einmal eröffnet. Damals hieß der Intendant noch Paul Twaroch. "Unter Lindner


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