Vanille-Sex im Kaffeehaus

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER und GERHARD STÖGER | aus FALTER 31/01 vom 01.08.2001

MUSIK. Im Sommer 1997 blickte alle Welt auf das elektronische Musikgeschehen Wiens. Anlässlich des dieser Tage stattfindenden Sequence-Festivals stellt sich die Frage: Wie geht es der Elektronikszene heute?  

Die Neue Elektronische Musik aus Wien sagt: Danke der Nachfrage, es geht mir gut." So beendete Christian Schachinger im September 1997 seinen Falter-Artikel über die Wiener Elektronik-Szene. Nach der begeisterten Rezeption in ausländischen Blättern, vom britischen Musik-Fachblatt Wire bis zur Neuen Zürcher Zeitung, hatten damals endlich auch österreichische Medien zur groß angelegten Berichterstattung angesetzt. Die elektronischen Picknicks im Hermannpark ("Picknick mit Hermann"), bei denen sich im Hype-Sommer die gesamte Szene traf, lieferten das dazu passende Futter.

  Zum letzten Mal wurde hier ein universalistischer Ansatz verfolgt, der so unterschiedliche Künstler wie Curd "Easy Listening" Duca, den Elektro-Akustiker Franz Pomassl oder die mittlerweile aufgelösten TripHopper


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