Ei im Bild, Handy im Bauch

Kultur | DREHLI ROBNIK | aus FALTER 31/01 vom 01.08.2001

FILM. An den Sauriern in "Jurassic Park 3" fällt eines auf: Sie wurden nicht von Spielberg inszeniert.

 Jeder Themenpark, ob Historyland, Disneyworld, Wien oder "Jurassic Park", ist ein gebautes Gedächtnis: Eine vergangene Vielfalt wird im Raum versammelt, vergegenwärtigt, mitunter sogar nacherlebt. In "Jurassic Park" lässt sich als Filmerlebnis nachholen, was nie stattgefunden hat: Die Begegnung von Menschen mit der Artenvielfalt von Dinosauriern. Dass diese ausgestorben sind, heißt bloß: Man kann sie wiederbeleben.

  In "Jurassic Park" ist jedes Ende ein neuer Anfang; die Schlüsse der drei Filme stellen dies allegorisch dar. Vor acht Jahren ging die Flucht im Helikopter aus dem wild gewordenen Inselpark mit einer Ahnung einher, die 1997 der PR-Slogan zu Teil zwei ausformulierte: "Etwas hat überlebt" auf der zur Dino-Züchtung gedachten Nebeninsel. Erst als ein von dort importierter T-Rex San Diego demolierte, gelobten die Menschen, die geklonte Fauna in Ruhe zu lassen. Dem widersprach


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