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Stadtleben | aus FALTER 31/01 vom 01.08.2001

So fein so ein Internetterminal auch sein mag, er ist der Feind des gastronomischen Umsatzes. Denn die wirklich zügige Konsumation findet, wenn man da so rumsurft, nicht statt, und die Gefahr der Zerstörung wertvollen Equipments durch umgestoßene Getränke lässt sich nicht leugnen. Dennoch wachsen die Terminals nur so aus dem Boden, oft auch in Lokalen, zu deren Erscheinungsbild das gar nicht so sehr passt.

Café Stein, 9., Währinger Str. 6-8, Tel. 319 72 41, Mo-Sa 7-1, So 9-1 Uhr.

Der Pionier heimischer Internet-cafetiers. Die Terminals sind in einem Extrazimmer untergebracht, die Preise sind verhältnismäßig hoch (öS 65,- für die halbe Stunde), dafür kann man Hilfe bekommen, hat eine große Auswahl an Speisen und Getränken, und sonntags gibts Kinderbetreuung durch eine Kindergärtnerin.

HighTea, 4., Paniglgasse 17, Tel. 504 15 08, hightea@demmer.at, Mo-Fr 8-20.30, Sa 9-18.30 Uhr.

Das jüngste Teehaus des Andrew Demmer und zugleich das schönste der Stadt: mehrere Bereiche in unterschiedlichem Design, extrem großzügige Raumaufteilung. Infrarottechnik ermöglicht das kabellose Surfen auch vom eigenen Laptop aus.

Leupold, 1., Schottengasse 7, Tel. 533 93 81, www.leupold.at, tägl. 10-24 Uhr.

Das Traditionswirtshaus wirbt seit geraumer Zeit mit seiner Internet-möglichkeit. Die meisten Gäste kommen dennoch eher wegen der Schnitzel.

Guess Club, 6., Kaunitzgasse 3, Tel. 585 51 08, www.guessclub.com, tägl. 17-2 Uhr.

Das Restaurant ist eingeschlafen, überhaupt wich die Dynamik ein wenig aus dem ehrgeizigen Projekt. Die Bar gegenüber des Apollo-Kinos ist aber immer noch cool, die Terminals immer noch schnell, die Cocktails immer noch gut.


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