Ich glaub, ich bin drin

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 31/01 vom 01.08.2001

Neues Lokal. Mit dem "Bignet enter.price" wechselt das Internet-Café die Dimension: vom kuscheligen Computerclub zur futuristischen Surfhalle.

Es gibt Menschen, die noch nie im Internet waren. Und die sind genauso wenig Zielgruppe der massiv um sich greifenden Internetcafés wie der Rest der Menschheit, der ohnehin ständig online ist und etwa mittels pianographique.com seine nähere Umgebung mit groovigen Internetsounds belegt. Wer also bleibt dann noch über?

In erster Linie Touristen, erfährt man von der blonden Dame im spacigen "Bignet Crew"-Shirt, aber auch solche, die am Abend nicht allein vor ihrem Bildschirm rumsurfen wollen. Weshalb sie dann also in Wiens neuestes und größtes Internet-Café kommen, um in Gegenwart von bis zu 199 weiteren Menschen gemeinsam allein zu sein. Es soll aber auch schon vorgekommen sein, dass sich die Surfer bei der Erreichung irgendeines Internet-Ziels gegenseitig halfen, also echten Kontakt miteinander hatten. Gründer Maximilian Goll spricht davon,


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