HERO DER WOCHE

Politik | aus FALTER 32/01 vom 08.08.2001

Harald Fischl

Seit Harald Fischl nicht mehr GAK-Präsident ist, geht es mit dem Klub aufwärts. Vergangenen Sonntag schossen die Grazer Rapid vom Platz, doch das allein reicht nicht für den "Hero". Die Auszeichnung hat sich Ex-FPÖ-Nationalrat Fischl verdient, weil er sich von der Drogenhysterie in der eigenen Partei nicht anstecken lässt. Sein steirischer Parteikollege, Klubchef Franz Lafer, hatte die Idee des Spittaler SPÖ-Bürgermeisters Gerhard Köfer übernommen und ein Kopfgeld auf Dealer ausgesetzt (siehe Seite 10). Fischl fand dazu die richtigen Worte: Vielleicht sei die Ozonbelastung für Lafers Aussage verantwortlich, zitierte ihn der Standard: "Fest steht, dass Herr Lafer offensichtlich die Geschichte nicht kennt." Sonst wüsste er, "dass es im Dritten Reich ähnliche Mechanismen gab, dort hießen sie einfach Blockwarte." Kommentare von SPÖ-Funktionären zu Köfer stehen - abgesehen vom Nein der Jungen SPÖ - aus.


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