Trio infernal

Politik | NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 32/01 vom 08.08.2001

FPÖ Die blauen Länderchefs Kabas, Windholz und Achatz präsentieren sich mit ihrem Temelín-Volksbegehren als überzeugte Naturschützer. Seit wann ist den dreien die Umwelt eigentlich ein Anliegen? Und was haben sie wirklich gegen "die Tschechen"?   NINA WEISSENSTEINER

Ihre Ehre heißt Umwelt. Im Gegensatz zum einfachen Parteimitglied in Kärnten, das pauschal eine Volksabstimmung über die Osterweiterung fordert, haben sie sich aus den vielen potenziellen EU-Neulingen einen herausgepickt. Im Namen der Natur, versteht sich: Seit zwei Wochen sammeln die drei FPÖ-Länderchefs Hilmar Kabas, Ernest Windholz und Hans Achatz Unterschriften für ein Volksbegehren gegen den EU-Beitritt Tschechiens, falls der Temelín-Reaktor am Netz bleibt. Die Parole, die das FPÖ-Trio für seine Kampagne ausgegeben hat, ist aus dem vorletzten Wiener Wahlkampf ("Wien darf nicht Chicago werden!") recycelt: Unter den ernst dreinblickenden Konterfeis von Kabas, Windholz & Achatz prangt nun auf Plakaten zwischen


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