"Duft, Licht, Sprache"

Politik | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 32/01 vom 08.08.2001

GESCHICHTENBUCH Barbara Coudenhove-Kalergi über Heimat, den Flieder in Prag, die "falschen Böhmen" und darüber, warum sie mehr über das Schicksal der Sudetendeutschen weiß als Jörg Haider. EVA WEISSENBERGER

Im September 1999 affichierte die Wiener FPÖ gelbe Plakate mit dem Spruch "Stopp der Überfremdung". "Da wird vermittelt, dass alles, was von draußen kommt, bösartig ist und gefährlich für unsere Identität und unsere Heimat", meinte Barbara Coudenhove-Kalergi und hatte die Idee für ein Buch: Erhard Busek, Ioan Holender, Wolfgang Petritsch, Barbara Rett, Coudenhove selbst und andere honorige Österreicher schreiben "Meine Wurzeln sind anderswo".

  Coudenhoves Vorfahren stammen aus halb Europa und aus Asien. Sie wurde in Prag geboren und musste 1945, mit zwölf Jahren, über Bayern nach Salzburg flüchten. Heute lebt die ehemalige ORF-Journalistin als Autorin und Kommentatorin in Wien.

Falter: Frau Coudenhove, wo fühlen Sie sich zu Hause, wo ist Ihre Heimat?

Barbara Coudenhove-Kalergi:


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