Einer geht noch!

Kultur | MICHAEL LOEBENSTEIN | aus FALTER 32/01 vom 08.08.2001

FILM Der US-Thriller "The Score" verlässt sich zur Gänze auf sein prominentes Ensemble - und wird von diesem prompt im Stich gelassen. MICHAEL LOEBENSTEIN

Score bedeutet "Treffer", bezeichnet aber auch den kriminellen Coup. "The Score" ist keineswegs ein "Treffer"; allerdings handelt er von einem Coup, und zwar von einem großen, einem echten "Treffer" eben, auf dessen Beute man sich dann den Rest seines Lebens ausruhen kann. Natürlich wäre "The Score" selbst schon gerne ein Treffer, weshalb sich die Produktionsfirma etwas ausgedacht hat: Warum nicht drei Generationen großer Schauspieler verpflichten - Edward Norton für die jungen, Robert De Niro für die gesetzteren und Marlon Brando für die nostalgischen Publikumsschichten?

  Als Chefkoch für dieses Menü aus klassischem Sujet und prominentem Ensemble empfiehlt sich jemand, der bislang durch unauffälliges Handwerk Pluspunkte gesammelt hat, dessen Name einem aber trotzdem irgendwas sagt. Frank Oz? Ah ja, war das nicht einer


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