Esst mehr Fisch

Stadtleben | aus FALTER 32/01 vom 08.08.2001

Was sich in Sachen Meeresfische in den letzten Jahren so getan hat, ist echt kein Lercherl: Sushi im Supermarkt, Lachs im Semmerl, Branzinofilet auf jedem Blattsalat. Was nicht an der Verbesserung der Kühltransporter liegt - die kühlten auch schon vor zehn Jahren nicht schlecht -, sondern an der Nachfrage. Ein bisschen im Schatten blieb der Süßwasserfisch, bis auf Everybody's Darling Saibling und Zander erblühte das Angebot nicht. Für Süßwasserfisch-Heftigkeiten muss man immer noch die Stadt verlassen.

Varga, 7122 Gols, Untere Hauptstr. 123, Tel. 02173/22 31, Mi-Mo 9-24 Uhr.

Designmäßig so etwas wie Golsens Beitrag zu "Wickie, Slime & Paiper", die Fische sind aber frisch - und aus dem Neusiedler See. Zander, Karpfen, Aal & Co werden in allen denkbaren Varianten zubereitet, serbisch oder gebacken, die Preise sind klein, die Weinauswahl kann sich sehen lassen.

Emmerich Massinger, 2304 Orth an der Donau, Am Markt 7, Tel. 02212/22 48.

Seit Jahrzehnten Pilgerstätte für Freunde des gebackenen Karpfens und des Fogoschs. Moden oder Ähnliches halten sich hier in Grenzen, das Sitzen unter Bäumen ist aber wunderbar, der Fisch tadellos, insgesamt fast schon Kult.

Fischrestaurant Winter, 11., Albener Hafen, Zufahrtsstr. 262, Tel. 767 23 17, So-Fr 12-22 Uhr.

Die Gestaltung des Restaurants ist Geschmackssache, um den Fisch ist man aber auf jeden Fall sehr besorgt. Mit Sylt werden enge Beziehungen unterhalten, das Angebotsspektrum ist enorm.

Friedhof der Namenlosen, 11., Albern 54, Tel. 769 39 71, Fr-Mi 8.30-21 Uhr.

Uriges Gasthaus in der Einöde, auch hier erfährt der Flussbewohner sein ihm von Gott bestimmtes Schicksal: die Panade.


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