PHETTBERGS PREDIGTDIENST

Stadtleben | aus FALTER 32/01 vom 08.08.2001

Malmoe - mein Ende

... Voll Glauben sind diese alle gestorben, ohne das Verheißene erlangt zu haben; nur von fern haben sie es geschaut und gegrüßt ...

Heb 11,1-2.8-19 (2. Lesung am 19. Sonntag im Jahreskreis eines Lesejahres C)

d In diesen Tagen wird im Postfach 239, A-1181 Wien (www.malmoe .org) die Vierzehntagesschrift Malmoe errichtet. Ich blättere in der Nullnummer und meine Fresssucht dreht mich auf die andere Seite zum ewigen Schlaf. Sie sind eingetroffen, die Ambitionierten der nächsten Generation. Und ich kann ihnen nicht mehr beitreten. Mein Fressen, das nicht mehr endet, liest in allem sein Altersaber, feist und fett, und wo ist Malmoe ...? Mein Leintuch im Bett hab ich im Juni irgendwann hinuntergestrampelt und lieg nun auf der Matratze, das Leintuch liegt am Boden, und ich lieg im Bett. Sechzig Kilo seit Jänner hinaufgefressen. Ich denk nicht mehr gern. In Malmoe glühen sie, ich les sie nicht mehr durch, ich erkenne meine Beendigung.

  Können vor Fressen müssen! Und

  381 Wörter       2 Minuten
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