OHREN AUF! 20 Jahre Tommy Boy

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 33/01 vom 15.08.2001

Die Geschichte des HipHop ist immer auch die Geschichte bestimmter Plattenlabels. Prägte Sugarhill etwa die frühen Achtziger, führte in den späten Achtzigern kein Weg an Def Jam vorbei. In den letzten Jahren wiederum konnte man eigentlich blind zu jeder Platte mit dem Rawkus-Logo greifen. Auch das von Tom Silverman 1981 gegründete New Yorker Label Tommy Boy nimmt eine Ausnahmestellung in den HipHop-Annalen ein.

Tommy Boy weist mit seiner 20-jährigen Geschichte nicht nur eine HipHop-unübliche Beständigkeit auf; das Label darf mit Acts wie Afrika Bambaataa, De La Soul, Queen Latifah, Digital Underground oder Statsasonic auch mit einer ganzen Reihe an Einträgen in die Liste der hundert besten HipHop-Platten aller Zeiten rechnen. Heute ist Tommy Boy zwar eine künstlerisch nur mehr mäßig interessante Mainstream-Company; an den historischen Verdiensten des Labels ändert dies freilich nichts.

Nachdem es bereits zum 15-jährigen Jubiläum einen ausführlichen historischen Überblickssampler


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