Für Freaks und Dagi

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 33/01 vom 15.08.2001

MUSIK. Der Wiener House-Produzent Christian "Jeremiah" Mahringer und sein kurzweiliges Album-Debüt "Un Dia Soleado".  

Wer in Wien abends die Füße auch nur in die Nähe eines Lokals mit DJ-Beschallung setzt, wird das charakteristische "Bumm-Bumm", den geraden "Four-to-the-Floor"-Beat, hören: House hat sich in der zweiten Hälfte der Neunziger als der prägende Clubsound durchgesetzt. Die Musik ist uplifting, vermittelt im Idealfall eine soulige Stimmung und tut keinem Hörer weh. Dazu kommt: Im Gegensatz zur zurückgenommenen Downbeat-Melange à la Kruder & Dorfmeister eignet sich House vorzüglich zum Tanzen. Schließlich ist dieser Sound in den USA der frühen Achtziger nicht zufällig von Disco abgeleitet worden.

  Das alles und viel mehr weiß natürlich auch Christian Mahringer - einer der wenigen Wiener, der House nicht nur auflegt, sondern auch selbst produziert und seit 1996 mit den mittlerweile in Berlin lebenden Mitstreitern Michael Peter und Martin Retschitzegger das Label


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