TIER DER WOCHE: Speed kills

Stadtleben | PETER IWANIEWICZ | aus FALTER 33/01 vom 15.08.2001

"Eating food is more fun,

when you know it was hit

on the run."

Werbeslogan des Road Kill Café,

USA

Sonntagabend. Nach einem heißen Sommertag senkt sich jetzt langsam kühle Luft über die Landschaft. Eine Ringelnatter schlängelt sich zum letzten Mal auf dem warmen Asphalt der Straße. SMACK! Ein Golf GTI erweist sich als fitter und flotter für das Überleben auf der Straße. Montagmorgen. Eine Krähe landet neben den Überresten der Schlange und versucht ein Fleischstück herauszupicken. TUFF! Der Fahrer des Lkws wundert sich über die schwarze Feder, die sich im Scheibenwischer verfängt. Mitternacht. Ein Fuchs versucht den toten Vogel von der Fahrbahn ins Gebüsch zu ziehen. TOCK! Eine unendliche Geschichte. Autofahrer sind mittlerweile eine der wesentlichsten Todesursachen für Tiere. Man schätzt, dass pro Jahr weltweit von Forschern etwa eine Million Versuchstiere, von Jägern zwei Millionen Wildtiere und durch den Straßenverkehr fast vier Millionen Tiere getötet werden. Dabei subsumiert


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige