StadTMensch

Stadtleben | aus FALTER 33/01 vom 15.08.2001

Ein guter Schmäh kann nicht schaden. Den braucht Erich Cerny auch, um den Arbeitsalltag im Gänsehäufel zu bewältigen. 22.000 Besucher drängen sich an schönen Tagen auf den 333.000 Quadratmetern Fläche des Traditionsbads an der Alten Donau. "So viele Menschen wie im ausverkauften Hanappi-Stadion, das bedeutet schon manchmal Stress", meint Cerny, Betriebsmeister und Herr über das Gänsehäufel. Seine Karriere hat der 55-jährige Oberbademeister im Ottakringer Kongressbad begonnen, dann war er Chef des Angeli-Bads, seit 1991 arbeitet er im Gänsehäufel. Bis zu 60 Leute sorgen hier in der Hochsaison für Ordnung und Sicherheit - Schlechtwetterphasen werden für notwendige Reparaturen und Reinigungsarbeiten genutzt. "Langweilig wird uns nie", sagt Herr Cerny. Trotzdem genießt er das "freie Leben" im Bad. "Immer nur hinterm Schreibtisch sitzen wäre mir zu eintönig." J. O.


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