Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 34/01 vom 22.08.2001

Nun sind sie wieder da, die lange und offenbar zu Unrecht in italienischen Gefängnissen festgehaltenen und misshandelten Mitglieder der VolxTheaterKarawane. Eva Weissenberger und Florian Klenk trafen einige von ihnen zum Gespräch im Ottakringer Lokal Kent (Seite 12).

  Klenk war es gewesen, dessen Recherchen in Genueser Akten den Nachweis erbrachten, dass das österreichische Innenministerium die Karawanisten als "Schwarzen Block" denunziert hatte. Viele Medien übernahmen dankbar die Meldung, nicht alle zitierten den Falter als Quelle. Hauptsache, die Wahrheit kommt ans Licht. Die VolxTheater-Leute nennen übrigens ihre Namen nicht: Sie möchten nicht mehr mit unabsehbaren Folgen auf diversen "Vormerklisten" landen.

  Unabsehbare Folgen hatte ein Umsturz im August 1991 in Moskau: Die für unbesiegbar gehaltene Sowjetunion, das "dritte Rom", hörte unblutig auf zu existieren. Mitten unter den Demonstranten, die aus Angst vor Panzern und Militärgewalt "Russland, Freiheit" skandierten,


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