Der Tanker sinkt

Vorwort | aus FALTER 34/01 vom 22.08.2001

ÖGB. Der Weg des österreichischen Gewerkschaftsbundes in die Bedeutungslosigkeit schreitet voran. 

Das Zurückdrängen des Gewerkschaftseinflusses durch die neoliberale Regierung hat im Juli einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Nach der Demontage der Selbstverwaltung im Hauptverband verkünden die Gewerkschaften vollmundig, dass es mit ihrer Geduld nun vorbei sei. Jedoch stellt sich hinsichtlich der Ereignisse im Hauptverband die berechtigte Frage, warum die Arbeitnehmerseite nun über die Demontage der viel gepriesenen Selbstverwaltung lamentiert. Ist es nicht so, dass die Arbeiterbewegung nur dann etwas schützen kann, wenn die Betroffenen, also die Versicherten, diese Einrichtung auch wirklich kennen? Welche großen Anstrengungen haben Hans Sallmutter und seine diversen Vorgänger aus der roten Reichshälfte unternommen, um die Selbstverwaltung den versicherten Menschen näher zu bringen? Sallmutter hat zwar Recht, dass die neue Bundesregierung bei der Demontage der Selbstverwaltung

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